1923
Die Inflation erreichte ihren Höhepunkt. Mitte November wurde die Reichsmark eingeführt.
Ein Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges wurde eingeweiht.
1925
Im März wurde eine Gedächtnisfeier in der Kirche für die gefallenen Soldaten des 1. Weltkrieges durchgeführt.
Am 10. April war die Gründungsversammlung des Arbeiter-Gesangvereins in der Gaststätte "Zum Goldenen Löwen". Siebzehn Sangesfreunde waren erschienen.
Bau der Dorfstraße. Die hölzerne Brücke wurde durch eine Betonbrücke ersetzt.
17. Juni, Gründungsversammlung der Freiwilligen Feuerwehr im Unterdorf.
1928
Die Kirche im Unterdorf bekam elektrisches Licht. Unterwiederstedt erhielt seine Postsendungen aus Aschersleben.
1930
Die Chamotte stellte ihre Produktion ein. Das Jahr war von einer hohen Arbeitslosigkeit geprägt.
1931
Die Oberdorfer Kirche bekam eine neue Glocke, die aber im
2. Weltkrieg wieder eingeschmolzen wurde.
1932
Sprengung eines Schornsteins der Chamotte.
Viele Schaulustige hatten sich an diesem Tag dort eingefunden.