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Ein Streifzug durch die Geschichte

Im Landkreis Mansfelder Land, an der Landstrasse L 152 zwischen Hettstedt und Sandersleben, im Tal der Wipper, liegt das Dorf Wiederstedt.

Bis 1951 hatte das Dorf Wiederstedt keinen einheitlichen dörflichen Charakter. Es war in das preußische Oberwiederstedt und das anhaltische Unterwiederstedt geteilt. Mitten durch Wiederstedt verlief die Landesgrenze.

Unser Dorf kann auf eine lange, traditionsreiche Geschichte zurückblicken:

Wiederstedt wurde am 30. März 948 in einer Urkunde Otto I. erstmals erwähnt. In Unterwiederstedt stand die vermutlich älteste Kirche Anhalts, die schon vor 948 bestanden haben muss. Sie war der "Heiligen Jungfrau Maria" geweiht.

Oberwiederstedt gelangte erst durch sein Augustinerinnenkloster 1256 an Bedeutung. Von den Edlen von Arnstein als Hospital auf dem Kupferberg bei Hettstedt gegründet, wurde es aus nicht bekannten Gründen nach Oberwiederstedt verlegt.

Trotz allem spricht man schon Ende des 14. Jahrhunderts davon, dass sich das Kloster in einem schlechten baulichen Zustand befand und dem Verfall nahe gewesen war. Reformation und Bauernkrieg waren das endgültige Ende des Klosters.

Die noch verbliebenen Utensilien wurden durch flüchtende Nonnen auf das Schloss Mansfeld gebracht und gelten seither als verschollen. Die Reste der Klosteranlagen wurden von den Grafen von Mansfeld in ein gräfliches Amt umgewandelt.


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wiederstedt
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